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TV-Biz: Major Players

Wohin wird der ehemalige Showtime-Unterhaltungschef Greenblatt die NBC-Unterhaltung führen?

Nachdem die US-Wettbewerbshüter Anfang des Jahres dem Zusammenschluss von Comcast und NBC Universal zugestimmt und damit den Weg für einen gigantischen Medienkonzern (zu dem auch der Streamingdienst Hulu gehört) frei gemacht haben, dauerte es nicht lange, bis NBC mit personellen Neuigkeiten herausrückte: Robert Greenblatt, erfolgreicher Unterhaltungschef bei Showtime (CBS), wo er u.a. für Serien wie „Weeds“, „Dexter“, „Nurse Jackie“, „The Tudors“, „Californication“, „United States of Tara“ verantwortlich zeichnete, wechselte noch im Jänner vom Abo-Kabelsender zum zuletzt schwächelnden NBC Networksender. Nun sind viele neugierige Augen auf den Mann gerichtet, der sich nicht nur mit seinen Serienerfolgen bei Showtime, sondern auch mit seinem guten Geschmack und seinen engen Beziehungen zu den Kreativen einen Namen gemacht hat.

Wie Robert Greenblatt in einem Gespräch mit Kim Masters in „The Business“ jetzt verlauten ließ, wird der Kabelriese Comcast wohl ein Hauptaugenmerk auf die Entwicklung des NBC Networks richten. Und das dürfte bedeuten, dass man den Mann mit ordentlichen Ressourcen ausstatten wird. Wie er die hinkünftig nutzen könnte, zeigt ein Blick auf die eben bei den Upfronts präsentierten neuen NBC-Serien: „Are You There Vodka? It’s Me, Chelsea“, „Awake“, „Bent“, „Best Friends Forever“, „Free Agents“, „Grimm“, „The Playboy Club“, „Prime Suspect“, „Smash“, „Up All Night“ oder „Whitney“.
Neben sehr viel, teilweise durchaus interessanter Comedy, sind ein wenig Mystery, einiges an Drama und eine Musical-Show herausgekommen. Über „Awake“ und „The Playboy Club“ wurde in der Upfronts-Berichterstattung schon informiert, Ausführlicheres zu allen NBC-Serien ist auf Serienjunkies zu finden. Eine Serie, die hier noch hervorgehoben werden soll, ist die schon mehrfach als „Glee“ für Erwachsene  bezeichnete Serie „Smash“. Darin geht es um eine Gruppe, die sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, ein Broadway-Musical über Marylin Monroe auf die Beine zu stellen. Ob die Zuschauerquoten den Zweiflern recht geben wird, die sagen, man hätte bei NBC den Erfolg von „Glee“ nicht verstanden oder ob sie sich als ein Baustein für Greenblatts Erfolg bei NBC erweisen wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls basiert die Serie auf einer Idee von Steven Spielberg, von dessen Produktionsfirma DreamWorks sie auch produziert wird. Damit ist „Smash“ nach „United States of Tara“ eine weitere Serie sein, die Spielberg und Greenblatt gemeinsam auf den Weg bringen.

Update vom 13.02.2013:
Spiegel Online:  Comcast & NBC Universal: Kartellwächter erlauben neuen Mediengiganten

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