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Adaption

FIFA & NFL: How would this be a movie?

Vor einigen Monaten haben sich John August und Craig Mazin in ihrem Podcast darüber unterhalten, wie der FIFA-Skandal für die große Leinwand adaptiert werden könnte. Wenig später wurde bekannt, dass Pearl Street Films, die Produktionsfirma von Matt Damon und Ben Affleck, den Job für Warner Bros. erledigen soll. Zu diesem Zweck wurde ein Buch optioniert, das noch gar nicht erschienen ist. „Houses of Deceit“ will Buzzfeed Journalist Ken Bensinger 2017 veröffentlichen. Basieren wird es auf seinem 2014 erschienenen Artikel „Mr. Ten Percent: The Man Who Built — And Bilked — American Soccer“. Darin geht es um den US-amerikanischen Fußballfunktionär Chuck Blazer, der wegen Veruntreuung ins Visier US-amerikanischer Ermittlungsbehörden geraten ist, woraufhin er sich zur Zusammenarbeit mit den Behörden bereit erklärt und vertrauliche Gespräche rund um die Bewerbungen für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 mitgeschnitten haben soll.

In einer aktuellen Ausgabe ihres Podcasts diskutieren August und Mazin wieder die Filmtauglichkeit mehr oder weniger aktueller Nachrichten (ab Minute 11:40), unter anderem ist mit „Deflate Gate“ auch wieder ein Aufreger aus dem Sportmilieu dabei, diesmal geht es um die National Football League. New England hatte im Halbfinale gegen die Indianapolis Colts mit zu weichen Bällen gespielt. Darauf hin wurde Quarterback-Superstar Tom Brady für mehrere Spiele gesperrt. August und Mazin bescheinigen der Story großes Potential für eine Fiktionalisierung.

Weniger abgewinnen können sie der Geschichte der Standesamtschefin Kim Davis, die sich auf Grund ihres Glaubens weigert, gleichgeschlechtliche und als Konsequenz auch Hetero-Paare zu verheiraten und dafür gerade sogar kurzfristig in den Knast gewandert ist. Mazin findet, der Streit um die Homo-Ehe sei vor Gericht entschieden und das Thema damit erledigt. Im Anschluss an diese Story diskutiert das Duo, wie man Uber (Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen) auf die Leinwand bringen könnte und warum die Heldentat der Männer, die im Thalys-Schnellzug ein Blutbad verhindert haben, für eine Fiktionalisierung zu wenig hergibt.

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